KI hat seinen Siegeszug durch unseren Alltag begonnen — von Empfehlungen in derPersonalauswahl über Bilderkennung in der Medizin bis zu Chatbots und agentischen Internetbrowsern. Aber wie funktioniert das eigentlich, was sind echte Chancen, und wo lauern Risiken? In diesem Vortrag erfahren Sie, warum KI keine Magie ist und wieso weder kategorische Ablehnung noch blinde Euphorie eine passende Reaktion auf die aktuellen technischen Entwicklungen sind.
21.04. bis 28.04. 2026 Im Zentrum unserer Vortragsreihe steht die Frage, wie kreative Prozesse sich verändern, wenn Maschinen lernen, Texte zu schreiben, Bilder zu malen oder Musik zu komponieren. Können Algorithmen zu Partnern kreativer Arbeit werden – oder bedrohen sie das, was wir als originelle, menschliche Schöpfung verstehen?
Automatisierte Berichterstattung Verwendung von KI zur Erstellung von Sportberichten und Finanzberichten Datenjournalismus Nutzung von KI zur Analyse großer Datenmengen und zur Erstellung investigativer Berichte KI als Hilfsmittel, verborgene Muster und Informationen aufzudecken. Grenzen KI und Kommentar – Verwendbarkeit für den politischen Kommentar, die Kolumne, das Feuilleton, das essayistische Lesestück
Wie erkennen menschliche Leserinnen und Leser KI-generierte Literatur? Wie erkennen Maschinen KI-generierte Literatur? Plagiat-Software Texte schreiben – mit und ohne KI Signalwörter Wie finden Sie das? Diskussion
Unterstützung bei Recherche und Datenanalyse Gesteigerte Effizienz durch automatisierte Informationssammlung Ideenfindung und Anregung der Kreativität KI-generierte Vorschläge für Themen und Strukturen Unterstützung beim Schreiben Automatisierte Generierung von Texten. Überprüfungen von Sachverhalten, Stil, Orthografie usw. Autorinnen und Autoren – gibts die noch? Gedanken zum Werk-Begriff und zu Definitionen von Autorschaft
Made by KI Fragen der Haftung und strafrechtliche Relevanz Vorsicht, KI! Transparenz gegenüber den Leserinnen und Lesern Wem gehört der Text? Veränderungen im Urheberrecht und Anwendung auf Texte der KI Überlegungen zu einer möglichen Kennzeichnungspflicht Ethik der Chat-Bots: Über den verantwortungsvollen Einsatz
Zum Abschluss der Vortragsreihe "Künstliches Entsetzen" diskutieren Vertreter der Kultur und Kreativwirtschaft über die "Künstliche Kreativität". Es diskutieren: • Roland Spranger (Autor), • Christopher v. Mammen (Musiker), • Thomas Becker (Literaturagent), • Regine Kaiser (Buchhändlerin), • Michaela Roppelt (Rechtspflegerin und Literaturvermittlerin) Moderiert wird der Nachmittag von Michael Thumser.
KI wird immer mehr Teil unseres Alltags, sei es durch Chatbots, Medizindiagnostik oder autonomes Fahren. Besitzt KI gar Selbstbewusstsein, wenn wir uns mit ihr wie mit einer echten Person unterhalten können? In diesem Vortrag werden die philosophischen Grundlagen von KI verständlich dargestellt. Durch konkrete Anwendungsbeispiele werden die erstaunlichen Leistungen gegenwärtiger Chatbots erprobt. Wir diskutieren Grenzen und ethische Herausforderungen: Werden Mensch und KI miteinander verschmelzen? Wie können wir verantwortungsvoll mit KI umgehen? Wie können wir durch KI unsere Autonomie vergrößern? Welche Gefahren ergeben sich durch ihre Weiterentwicklung?