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Nachbereitung der 32. Sprechstunde Marketingnetzwerk@vhs am 03.09.2026

Absenderin: Claudia Degenkolb, VHS Hofer Land, c.degenkolb@vhshoferland.de

Wir betonen, dass sich Inhalte ändern können und die jeweiligen Texte am (in der Überschrift) angegeben Datum aktuell waren. Außerdem weisen wir darauf hin, dass die folgenden Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Rechtsberatung darstellen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen.

Hallo miteinander,

es ist nicht leicht, doch wir müssen uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass die Ferien- und Urlaubszeit zu Ende geht … 🙈 Wenigstens können wir uns nun wieder auf die regelmäßigen Sprechstunden freuen. Gestern ging es los und es war wieder sehr informativ, hier folgt wie gewohnt die Zusammenfassung:

Unsere Themen: Aktuelles von DVV und bvv, Copilot-Lizenz, Instagram-Musik nachträglich änderbar, neue Social-Media-Plattform „wedium“, Webseite: TYPO3-Passwort, Favicon, ITEM-Mail-Versand, ITEM-Fernwartung; Generator zur KI-Kennzeichnung von Bildern, Wasserzeichen bei KI-Texten 

 

DVV/bvv: In der vhs.cloud, Datenablage der Gruppe Marketing und Kommunikation für bayerische Volkshochschulen unter (> DVV-Marketing > Aktuelles aus dem DVV-Marketing > 2026) gibt die aktuellen Dokumente „Aktuelles aus dem DVV-Marketing Ausgabe 2 und Ausgabe 3“. Darin stehen Infos zum neuen Social-Media-Guide (im Markenpaket herunterladbar) mit neuen Post- und Video-Templates sowie Posts zur Demokratie und zur Unterstützung der Lobbyarbeit für Integrationskurse. Gern mal reinschauen, ich empfehle, das Glockensymbol in der Dateiablage zu aktivieren, denn dann erhält man automatisch eine Benachrichtigung/Mail, wenn es hier etwas Neues gibt und muss nicht immer auf die Sprechstunde warten. Schlau, oder? 🤗 Eine genaue Anleitung zur Aktivierung gibt es wiederum in der Checkliste des bvv rund ums Marketing. Auch die wurde nun aktualisiert und hochgeladen. Darin sind alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen und Angebote mit Verlinkungen, Hinweisen und Erklärungen aufgelistet, vom Rundschreiben bis zum Treffpunkt Marke. Die Checkliste sollte man stets griffbereit haben, vor allem auch für neue Kolleginnen oder Kollegen. Bei Fragen hierzu gern an den bvv wenden, das Marketingteam um Lena Pirzer hilft weiter: marketing@vhs-bayern.de

Apropos bvv, ich habe noch einmal nachgefragt bzgl. Rahmenvertrag Microsoft Copilot, doch hier ist in naher Zukunft nichts in Planung. Doch auch ohne das kostenpflichtige Copitlot-Add-on kann schon viel über die Einstellungen integriert werden, so dass die tiefere Integration mit „Overall-Zugriff“ vielleicht gar nicht mehr nötig ist. Am besten mal durch den eigenen ITler checken lassen.

 

Social Media:

Instagram Musik nachträglich ändern: Diese Funktion steht noch nicht überall zur Verfügung, wir haben sie noch nicht. Aber demnächst soll sie kommen. Demnach kann dann in einem bereits veröffentlichten Reel usw. die Musik nachträglich geändert werden, ohne Likes, Kommentare oder Shares zu verlieren. Der Beitrag muss dafür nicht neu hochgeladen werden. Einfach auf „Bearbeiten“ gehen und den hinterlegten Audiotitel öffnen. Wir planen übrigens eine Schulung zur Instagram-App Edits, am 19. November 2026, 10 Uhr, s. kostenlose Termine unten.

Es gibt eine neue Social-Media-Plattform: wedium (mit Betonung auf dem englischen „we“, also „wir“). Die Plattform ist erst am 31. Juli 2026 gestartet und hat naturgemäß noch eine geringe Reichweite (15.000 Konten waren es immerhin zum Start). Doch gerade, weil dort momentan noch relativ wenige Organisationen um Aufmerksamkeit konkurrieren, kann ein VHS-Account möglicherweise überproportional sichtbar werden. Gleichzeitig passt das Profil der Plattform erstaunlich gut: Bildung, Gemeinwohl, Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt, seriöse Informationen und regionale Angebote.

Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist aber: Für das Erstellen eigener Beiträge und das Kommentieren ist eine ID-Verifizierung erforderlich. Die Plattform wirbt mit „europäisch, ohne Bots und ohne Fake-Accounts.“ Wer nicht verifiziert ist, kann Inhalte nur ansehen, aber nichts posten. wedium bietet lt. Recherche Potenzial als neue Plattform und kann als Ergänzung zu Instagram/Facebook getestet werden. Die App gibt es vorerst nur für das Smartphone: Herunterladen, mit allgemeiner VHS-E-Mail-Adresse registrieren, Benutzername ergänzen und eine Mail schreiben an hello@wedium.social: „Guten Tag, wir haben ein Konto erstellt und bitten um Verifizierung.“ Dann noch Benutzername, E-Mail-Adresse und URL angeben und innerhalb einer halben Stunde war das Konto verifiziert und ich hätte starten können, doch im VHS-Alltag sagt sich das so leicht … für private Konten gibt es eine automatische Verifizierung, das läuft nicht per Mail-Anfrage.

 

Webseite:

Hat schon einmal jemand versucht, das TYPO3-Passwort zu ändern? Ich traue mich sowas gar nicht, sondern belasse es besser, wie es ist und freue mich einfach, wenn alles funktioniert. Eine VHS hat angefragt, weil die Passwort-Änderung nicht klappte, sie ließ sich einfach nicht speichern. Auch die Nachfrage bei ITEM erbrachte erstmal nichts, man vermutet dort, dass das ursprüngliche Passwort nicht den Richtlinien entspricht und soll es weiter versuchen ❓❓❓ Hat jemand eine Idee? Für Erkenntnisse sind wir dankbar.

Favicon für die Webseite ändern: Ein Favicon (kurz für Favorite Icon) ist das kleine Symbol einer Website, das z. B. im Browser-Tab neben dem Seitentitel angezeigt wird. Das Zeichen bzw. Logo kann zwar durch uns in die Dateiliste gelegt werden, aber ITEM/Kufer/cmx müssen es verknüpfen. Also bitte hier bei Bedarf an den jeweiligen Dienstleister wenden und das gewünschte Logo am besten gleich an die Mail anhängen. Da wir uns in der Sprechstunde mit der Aussprache unsicher waren … die Betonung erfolgt auf dem extrem kurz „a“: Fäwi-kon. Das Zeichen selbst ist bei uns im (ITEM-)Backend in der Dateiliste ganz unten im Ordner wesite_static hinterlegt und wie die gelbe Markierung zeigt, ist der Inhalt nicht bearbeitbar.

Und noch ein Thema, das ich nicht mit einem Wort anteasern will, um keinen Herzkasper zu verursachen, denn es klingt dramatischer als es ist. Also, jetzt keine Panik! Wer keine Mail von ITEM erhalten hat, kann durchatmen. Die Mail von ITEM lautete: Künftig werden wir den E-Mail-Versand sowiedie Mailpostfächer nicht mehr selbst hosten. Stattdessen benötigen Sie eine eigene E-Mail-Lösung. ITEM stellt diesen Dienst zum Jahresende ein. Leider haben die betroffenen VHSn nur diese Info erhalten, aber keine Lösungsansätze für danach. Auch auf Nachfrage zuckt ITEM hier nur mit den Schultern (hatten wir das nicht heute schon mal?). Empfehlungswert ist auf jeden Fall eine kurze Rücksprache mit der eigenen IT, bei uns in Hof z. B. lief die E-Mail-Lösung nie über ITEM, sondern über Microsoft und ich vermute mal, das wird bei den meisten anderen VHSn auch so sein.

Wir haben hier etwas recherchiert, die beste Gesamtlösung ist Microsoft 365, wenn Teams und Office bereits oder perspektivisch genutzt werden. Kommunale VHSn haben evtl. die Möglichkeit an bereits bestehende, zentrale Exchange-Lösungen angeschlossen zu werden. Vielleicht hat eine betroffene VHS schon die Lösung gefunden und lässt uns teilhaben? Ich würde mich freuen.

Und nochmal ITEM: Wenn die Fernwartung (TeamViewer, z. B. im itm:MANAGER) nicht funktioniert, könnte es einfach an einer veralteten Version liegen. Also nicht erst den eigenen Admin verrückt machen, sondern gleich mal ITEM darauf hinweisen, dass hier evtl. ein Update nötig ist. Erspart eine Menge Zeit. 👍🏻

 

Künstliche Intelligenz:

Kennzeichnung von KI-Bildern: SnipKI (deutsches Unternehmen) hat hier einen schönen Generator entwickelt, arbeitet lokal im Browser, die Bilder werden lt. Anbieter nicht hochgeladen oder serverseitig gespeichert und das Tool ist erfreulich variabel. Einfach Bild hineinziehen, EU-Symbol oder eigenen Text wählen, Farbe, Größe, Deckkraft, Platzierung wählen. Unten „Eigene Prüfung bestätigen“ anklicken (bedeutet, man hat kontrolliert, dass alles den Richtlinien entspricht) und Datei exportieren. Dauert nur ein paar Sekunden, wenn man den Dreh raus hat und ist ungemein praktisch. Gern selbst ausprobieren: https://kennzeichnung.snipki.de

 

KI-Text-Wasserzeichen: Die Zeiten, in denen wir KI-Texte als unsere eigenen ausgeben konnten, sind wohl vorbei. Claude und Gemini arbeiten inzwischen mit sogenannten Wasserzeichen, die vor allem Maschinen verraten, ob ein Text (und jetzt wird es spannend) mit hoher Wahrscheinlichkeit von KI generiert wurde. Es gibt keine unsichtbaren Zeichen oder dergleichen, die man mit den geeigneten Generatoren detektieren könnte (s. Sprechstunde Nr. 28 https://www.vhshoferland.de/sprechstunde11062026). Das KI-Wasserzeichen steckt nicht in einem Zusatz zum Text, sondern in der statistischen Auswahl der Wörter: Wenn mehrere Formulierungen möglich sind, beeinflusst ein geheimer Schlüssel, welche Wörter die KI auswählt. Eine Prüfsoftware kann anhand dieses Musters in der Wortfolge erkennen, ob der Text wahrscheinlich von dieser KI stammt, beim vollständigen Umschreiben mit anderen Wörtern verschwindet dieses Muster weitgehend. Grundsätzlich steigt mit der Länge des Textes die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Muster zuverlässig erkannt werden kann. Aber ist es dann nicht auch umgekehrt möglich, dass ich zufällig einen Text schreibe, der genau die Wörter wählt, die KI gewählt hätte. Am Ende werden meine eigenen Texte als KI-generiert angezeigt! Ist das dann ein Kompliment? 😬😅

Interessant ist übrigens: Auf die Frage, ob ChatGPT selbst solche Text-Wasserzeichen verwendet, erhält man derzeit je nach KI-System unterschiedliche Antworten. ChatGPT behauptet, dass es selbst noch keine Wasserzeichen zur Nachverfolgung einsetzt. Gemini schreibt, dass ChatGPT sie doch nutzt. Claude schreibt: Es gibt Hinweise auf ein experimentelles, nicht offiziell bestätigtes System bei bestimmten ChatGPT-Modellen. … Mhm? 🤔

Warum ist das mit den Wasserzeichen in KI-Texten überhaupt wichtig, wenn wir in Zukunft sowieso alle mit KI arbeiten? Nun, vielleicht strafen die Plattformen demnächst Texte ab oder ranken sie schlechter, wenn sie KI-Wasserzeichen-Muster enthalten. Derzeit meinen die KIs zwar übereinstimmend, dass das nicht der Fall ist, vielmehr wird der Inhalt abgestraft, wenn er zu sehr nach KI klingt, aber man weiß ja nie. LinkedIn setzt demnach inzwischen Systeme ein, die generische und vermutlich KI-generierte Inhalte erkennen sollen. Entscheidend ist dabei, ob der Beitrag wenig originell, repetitiv oder inhaltsarm wirkt. LinkedIn hat dazu eine Art Meldefunktion („Seems like AI slop“) eingeführt, mit der Nutzer*innen Beiträge als „AI Slop“ (KI-Spam) markieren können, betont aber, dass KI-Unterstützung beim Formulieren völlig in Ordnung ist, solange der Text Authentizität, echte persönliche Expertise und Mehrwert liefert.

Die Wasserzeichen dienen nach unseren Recherchen derzeit vor allem drei Zwecken: zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen, denn KI-Anbieter können damit Inhalte maschinenlesbar kennzeichnen und so Vorgaben wie die des EU AI Act unterstützen, Regulierungsbehörden erhalten demnach auch geeignete Prüfwerkzeuge dafür. Außerdem können Universitäten oder Schulen solche Verfahren nutzen, um Täuschungen und unzulässige KI-Nutzung besser zu erkennen. Und Wasserzeichen sollen einen Schutz vor Daten-Qualitätsverlust bieten: KI-Firmen könnten die Kennzeichnung nutzen, damit ihre Systeme KI-generierte Texte im Internet erkennen und bei der Weiterverarbeitung nicht berücksichtigen. Das soll dazu beitragen, dass neue KI-Modelle nicht zunehmend mit minderwertigen KI-Daten trainiert werden, was dann das Risiko eines langfristigen ‚Model Collapse‘ verringern soll.

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Bei Fragen gern melden. Wir wünschen ein schönes Wochenende bzw. einen schönen Wochenstart.

14.09.26 09:08:05