In Workshops kommen Einheimische und Zugewanderte in geselliger Runde zusammen, um sich sprachlich und kulturell auszutauschen und sich kreativ auszudrücken. Es erwarten uns interkulturelle Begegnungen, neue Kontakte und spannende Gespräche - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall und ist bei jedem Termin möglich. Nähere Infos bei Milica Zivkovic: 09282 7145 53, m.zivkovic@vhshoferland.de
Gemeinsam besuchen wir das Bayerische Grenzmuseum Schirnding. Seit dem Mittelalter bildet der Schirndinger Pass einen wichtigen Übergang zwischen dem Fichtelgebirge und dem böhmischen Becken. Das Museum lädt dazu ein, mehr als 700 Jahre Grenzgeschichte zu entdecken – von den historischen Handelswegen über den Eisernen Vorhang bis hin zum Bundesgrenzschutz und dem bayerischen Zoll. Ein besonderes Highlight ist die Sonderausstellung „Vom Bundesgrenzschutz zur Bundespolizei – 75 Jahre“. Sie erzählt die Geschichte einer Institution, die über Jahrzehnte hinweg an der sensiblen Grenze zwischen Ost und West für Sicherheit sorgte. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung von der Gründung im Jahr 1951 bis in die Gegenwart nach und vermittelt mit zahlreichen Exponaten und spannenden Details einen eindrucksvollen Einblick in 75 Jahre deutscher Zeitgeschichte. Leistungen: Busfahrt, Eintritt, Führung Treffpunkt: Freiheitshalle zur Busfahrt nach Schirnding um 12:40 Uhr Rückfahrt nach Hof um 16:00 Uhr
Musik erreicht die Herzen – mehr noch als nur das gesprochene Wort. Kein Wunder also, dass sich auch die Religionen des Mediums der Musik bedienen. „Wer singt, betet doppelt“, wusste schon der Kirchenvater Augustin. Und auch im Islam wird die schöne Stimme hoch geschätzt, die den Koran auf kunstvolle Weise rezitieren kann. Jüdische Gemeinschaften haben in Osteuropa ebenso wie in Spanien und im Mittleren Osten Gesänge, Musik und Tänze gepflegt, die ihnen geholfen haben, als gesellschaftliche Minderheiten ihre Identität zu leben und zu feiern. Indische Musik lädt zur Versenkung genauso ein wie zur Trance. Und buddhistische Tempelrituale bezaubern durch ihren exotischen Charakter. Der Abend führt durch das Klanguniversum religiöser und kultureller Traditionen und lädt ein, mit Augen und Ohren, Stimme, Atem und Füßen in diese Klangvielfalt einzutauchen. Ein Vortrag von Dr. Verena Grüter, Privatdozentin für Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau und geschäftsführende Pfarrerin der Evangelischen Pfarrei Hof Mitte Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2026 statt.
Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters singen gemeinsam Lieder aus der ganzen Welt. Es geht nicht darum, ein "Profi" zu werden, sondern Musik als eine Sprache wahrzunehmen, die uns alle verbindet. Unter professioneller musikalischer Leitung entsteht ein interkultureller Chor, der sich regelmäßig an der VHS trifft.
Eine Filmreihe an vier aufeinanderfolgenden Montagen widmet sich unterschiedlichen interkulturellen Themen. Jede Filmvorführung wird durch eine anschließende Diskussionsrunde ergänzt. Die Reihe findet in Zusammenarbeit mit den Landesmediendiensten Bayern (Medien für die Bildungsarbeit) statt.
Beim Speedpainting arbeiten zehn Teilnehmende gemeinsam an zehn Kunstwerken. In kurzen, festen Zeitabschnitten von jeweils fünf Minuten wird gewechselt, sodass jede Person nacheinander an mehreren Bildern weiterarbeitet. Durch das schnelle Rotieren entstehen lebendige, überraschende und sehr unterschiedliche Kunstwerke, in die viele Ideen und Stile einfließen.
Die Abschlussveranstaltung des Projekts „ANGEKOMMEN! – Zugewanderte verstehen Hochfranken“ bildet den feierlichen Abschluss eines dreijährigen interkulturellen Projekts. Im Mittelpunkt des Abends steht das Abschlusskonzert des internationalen Chors unter der Leitung von Ella Hänel sowie die Präsentation zentraler Projektergebnisse. Ergänzt wird das Programm durch weitere künstlerische Beiträge und kulturelle Darbietungen, die die Vielfalt und den gemeinschaftlichen Charakter des Projekts widerspiegeln.