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Diese Mail ging an die bayerischen Volkshochschulen. Absenderin: Claudia Degenkolb, c.degenkolb@vhshoferland.de

Wir betonen, dass sich Inhalte ändern können und die jeweiligen Texte am (in der Überschrift) angegeben Datum aktuell waren. Außerdem weisen wir darauf hin, dass folgende Inhalte ausschließlich der allgemeinen Information dienen und keine Rechtsberatung darstellen. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben wird keine Haftung übernommen.

Hallo miteinander,

vielen Dank in die Runde für die wieder sehr aktive Teilnahme an der Sprechstunde am vergangenen Donnerstag. Unsere Themen waren: Umfragen der Innovationsprojekte, Meta Business Suite mit Sound Collection, bvv-Angebot „Von der vhs zum Reel“, WhatsApp ...

Leider war das kein perfektes Timing für unsere Umfrage, da z. Zt. viele ausführliche Umfragen auszufüllen sind. Aber ich lasse unsere einfach weiterlaufen und hoffe auf rege Teilnahme. Uns ist vor allem die Frage wichtig, ob die Sprechstunde weitergehen soll (auch nach Projektabschluss Ende 2026), also bitte hier noch kurz abstimmen: https://forms.office.com/e/i7LZsrYs00
Ein erstes Fazit der Umfrage: Die Resonanz auf unsere Angebote ist sehr positiv, was uns außerordentlich freut. Vielen Dank. Auch unsere Anleitungen in der Marketing-Digithek (https://vhs-bayern.de/marketing-digithek/) werden gut genutzt. Und, ja, ich versuche mich mal ein bisschen kürzer zu fassen in meinen Mails, ich weiß, ich schweife gern ab. Also, wo waren wir stehen geblieben? 😉

Wichtiger sind die beiden Umfragen der Innovationsprojekte mit der Bitte um Teilnahme, denn wir hoffen bei den Projekten doch alle auf Ergebnisse, die jeder VHS einen Mehrwert bieten. Daher werden jetzt im Vorfeld viele grundlegende Informationen zu euren Wünschen, Bedarfen und Voraussetzungen benötigt.

  1. Innovationsprojekt „KI-Einsatz in der vhs-Organisation“. Der speziell für Volkshochschule entwickelte KI-Check hilft dabei, den aktuellen Stand der KI-Nutzung in Ihrer vhs einzuschätzen, Potenziale für Entlastung im Arbeitsalltag zu erkennen und eine Grundlage für zukünftige Qualifizierung und Entwicklung zu schaffen: www.vhs-ki-check.de
  2. Innovationsprojekt „Zentrale IT-Lösungen“, Ziel des Projekts: Erstellen eines bedarfsgerechten Online-Katalogs mit IT-Lösungen für bayerische Volkshochschulen und Vorbereitung geeigneter Rahmenverträge und -angebote: Erhebung zur IT-Landschaft der Volkshochschulen in Bayern: https://survey.lamapoll.de/Erhebung-zur-IT-Landschaft-der-Volkshochschulen-in-Bayern

Nun zur Sprechstunde, ein Thema am Donnerstag war die Sound Collection von Facebook bzw. Meta: Das ist eine umfangreiche Bibliothek lizenzfreier Musik und Soundeffekte, sie kann von Volkshochschulen für die Erstellung von Reels/Videos genutzt werden: https://www.facebook.com/sound ABER: Die Nutzung ist ausschließlich auf Meta-Plattformen (Facebook, Instagram usw.) gestattet. Wenn man also ein Video auf der eigenen Webseite veröffentlichen möchte, muss man die Audio-File entfernen bzw. ersetzen. Zur Nutzung und zu den Stolperfallen haben wir eine Anleitung in unserer Marketing-Digithek (unter Socia Media > Weitere Dokumente > Musik auf Social Media oder direkt unter https://vhs-bayern.de/wp-content/uploads/2025/07/Musik-fuer-Social-Media-Transferprojekt-Digitales-Marketing.pdf ) parat. Übrigens, generell nicht wundern, denn wenn man manche Songs zu oft anklickt, wird man kurzzeitig gesperrt, weil ein Bot vermutet wird.

Die Sound Collection ist übrigens nicht zu verwechseln mit der Musikbibliothek innerhalb der Instagram-App. Die Nutzung direkt aus Insta heraus (z. B. auch mit der Edits-App) bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone, da nicht alle dort verfügbaren Titel automatisch für die gewerbliche Nutzung freigegeben sind. Am besten vor Post-Erstellung abgleichen, welche Songs auch in der Sound Collection zur Verfügung stehen. Evtl. mal in einer ruhigen halben Stunde (sowas soll es geben 😅) eine Vorauswahl an Songs treffen, auf die man bei Bedarf dann schnell zugreifen kann.

Und wie so oft, ist die Erstellung der Reels auf dem Smartphone meist flüssiger (wenn auch nicht unbedingt komfortabler), es gibt nach wie vor erhebliche Unterschiede bei den Funktionen zwischen Desktop und Smartphone. Die Vorplanung von Reels über die Meta Business Suite am Desktop funktioniert nicht immer zuverlässig. In der Praxis kann es erforderlich sein, den Browser zu wechseln oder eben auf mobile Endgeräte.

Viele verwenden auch Musik aus Canva, doch auch hier raten wir zur Vorsicht, was die Lizenzfreiheit betrifft.

Thema Meta Business Suite allgemein: Tools werden unterschiedlich angezeigt, das variiert offenbar von VHS zu VHS (z. B. taucht in der Übersicht der Tools bei dem einen die „Sound Collection“ auf, bei dem anderen nicht). Warum es diese Unterschiede gibt, wissen wir nicht (evtl. regionale Unterschiede, Unterschiede bei der Nutzung, zeitlicher Rollout o. Ä.). An den Konto-Berechtigungen scheint es nicht zu liegen. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Unterschiede zwischen Desktop und Smartphone.

PPT-Vortrag vom bvv „Von der vhs zum Reel“:Ein weiteres Thema war das neue bvv-Angebot, dass vor ein paar Tagen zur Programm-Planungs-Tagung vorgestellt wurde. Dabei kommt eine Mediaagentur in die Volkshochschulen und erstellt professionelle Reels vor Ort. Dazu gibt’s Tipps und Tricks für eigene Videoerstellung von Equipment bis Schnitt. Aus Augsburg (sozusagen Pilotprojekt) kam ein sehr positiver Erfahrungsbericht. In der Präsentation aus der PPT sind auch ein Videobeispiel und der Link zum Antrag auf Teilnahme, die Präsentation befindet sich auf dem Sharepoint des bvv. Das Angebot wurde in der Sprechstunde (wie in der PPT) überwiegend positiv aufgenommen und als praxisnah bewertet. Schade ist nach allgemeinem Tenor, dass nur wenige Teilnahme-Plätze für dieses Jahr zur Verfügung stehen. Hier kam der Wunsch auf nach einer breiteren Zugänglichkeit, um den Mehrwert für alle Volkshochschulen zu erhöhen. Gerade kleinere Einrichtungen sehen sich in der praktischen Umsetzung weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert (kaum Zeitbudget für Vorbereitung und Umsetzung, keine Mitarbeiter*innen, die vor die Kamera treten könnten). Eine interessante Aussage ist mir aus dem PPT-Vortrag hängengeblieben und sollte uns wohl bei jeder Post-Erstellung begleiten. Sinngemäß: User öffnet Social Media für Unterhaltung, wir müssen unterschwellig werben. Denn dass User auf Links gehen, ist eher selten.

WhatsApp – Erfahrungsaustausch gewünscht:Ein weiteres Thema betraf die Nutzung von WhatsAppdurch Volkshochschulen. Hier besteht Interesse an einem Erfahrungsaustausch. Wir haben schon einiges in unseren Anleitungen zusammengefasst (https://vhs-bayern.de/marketing-digithek > Social Media > WhatsApp), doch es wäre informativ, zu wissen, wer WhatsApp inwieweit nutzt. Vor allem den Kanal über WhatsApp Business, dann die meisten anderen WhatsApp-Funktionen sind nicht datenschutzkonform. Dazu haben wir einige Fragen und bitten um Rückmeldung (in Klammern sind Erfahrungen aus der VHS Hofer Land, die den Kanal seit ca. zwei Jahren nutzt):

  • Wie regelmäßig wird der Kanal bespielt? (1-2x/Woche)
  • Wie ist die Resonanz seitens der Nutzer? (wird erst seit ein paar Monaten immer besser: mehr Follower, mehr Emoji-Reaktionen, mehr Weiterleitungen)
  • Welche Inhalte funktionieren besonders gut? (Integrationsthemen.)
  • Werden gezielt bestimmte Zielgruppen angesprochen? (Ja: Weiterbildungs-, Kulturinteressierte, Senioren)
30.04.26 02:16:06