Skip to main content

"Boro"
Ein kleiner Beutel, Tassenuntersetzer, Lesezeichen oder Kalenderumschlag

Patchwork für Einsteiger und Fortgeschrittene
"Boro" kommt aus dem japanischen Kulturraum. Kleidung und Haushaltswäsche wurde immer wieder geflickt, um die Kleidungsstücke weiter verwenden zu können. Einerseits kam das aus der Notwendigkeit heraus, sparsam mit Stoffen umzugehen. Nicht überall waren Stoffe in Japan preiswert zu erhalten. Andererseits wurden alte Stoffe als Erinnerungsstücke an Vorfahren aufbewahrt und weiterverwendet. So wurden auf abgenützte Stellen Flicken aufgesetzt und mit sichtbaren, zierenden Stichen befestigt. Manche Kleidungsstücke sahen nach langer Zeit insgesamt wie ein Flickenteppich aus. Durch die Kombination der Farben und Stiche war so ein ehemals verschlissenenes Textil zum Kunstwerk geworden.
Wenn wir heute ein Borostück fertigen, ist es ein Kunstwerk, dem jeder armselige Anschein fehlt.
Wir werden nur mit der Hand nähen, also braucht es keine Nähmaschine. Wir brauchen auch nicht viel Stoff, mehrere kleine zusammenpassende Stoffe sind gut. Wir werden einen kleinen Beutel beginnen, der nur ca. 20 x 30 cm Stoff braucht. Alternativ kann ein Tassenuntersetzer, ein Lesezeichen oder ein Kalenderumschlag gearbeitet werden. Die Teilnehmer bekommen das Rüstzeug mit, um zu Hause ein angefangenes Teil fertigzustellen.
Bitte mitbringen:
- Verschiedene Stoffe, gerne gebrauchte, verwaschene oder abgenutzte Stoffe, die ähnliche
Farben haben. Etwa verschiedene Indigostoffe, wie bei alten Jeans. Oder naturfarben bis
beige, gerne auch eine nicht zu grelle kontrastierende Farbe. Die Stoffe sollten nicht zu dicht
gewebt sein, also eher locker gewebte Stoffe. So kommen wir den Ursprüngen des Boro am
besten entgegen. Zu feste Stoffe sind schwierig mit der Hand zu nähen. In künstlerischer
Freiheit können wir natürlich alle anderen Farben auch nehmen.
- passenden Rückseitenstoff, etwa 20 x 30 cm
- Stecknadeln
- Nähnadeln mit relativ großem Öhr, da wir mit etwas dickeren Fäden nähen
- Festes Nähgarn, etwa Knopflochseide, Quiltgarn, dünnes Stickgarn oder sehr dünnes
Häkelgarn, gerne verschiedene Farben
- Stoffschere, eventuell Fadenschere
- Fingerhut
Eine detaillierte Materialliste erhalten sie von der Kursleiterin. Materialkosten ggf. nach Bedarf.
Bei Fragen können Sie sich unter Tel. (09288) 929005 an die Kursleiterin wenden.
Maximal 12 Teilnehmeri/innen

Material

nach Verbrauch

"Boro"
Ein kleiner Beutel, Tassenuntersetzer, Lesezeichen oder Kalenderumschlag

Patchwork für Einsteiger und Fortgeschrittene
"Boro" kommt aus dem japanischen Kulturraum. Kleidung und Haushaltswäsche wurde immer wieder geflickt, um die Kleidungsstücke weiter verwenden zu können. Einerseits kam das aus der Notwendigkeit heraus, sparsam mit Stoffen umzugehen. Nicht überall waren Stoffe in Japan preiswert zu erhalten. Andererseits wurden alte Stoffe als Erinnerungsstücke an Vorfahren aufbewahrt und weiterverwendet. So wurden auf abgenützte Stellen Flicken aufgesetzt und mit sichtbaren, zierenden Stichen befestigt. Manche Kleidungsstücke sahen nach langer Zeit insgesamt wie ein Flickenteppich aus. Durch die Kombination der Farben und Stiche war so ein ehemals verschlissenenes Textil zum Kunstwerk geworden.
Wenn wir heute ein Borostück fertigen, ist es ein Kunstwerk, dem jeder armselige Anschein fehlt.
Wir werden nur mit der Hand nähen, also braucht es keine Nähmaschine. Wir brauchen auch nicht viel Stoff, mehrere kleine zusammenpassende Stoffe sind gut. Wir werden einen kleinen Beutel beginnen, der nur ca. 20 x 30 cm Stoff braucht. Alternativ kann ein Tassenuntersetzer, ein Lesezeichen oder ein Kalenderumschlag gearbeitet werden. Die Teilnehmer bekommen das Rüstzeug mit, um zu Hause ein angefangenes Teil fertigzustellen.
Bitte mitbringen:
- Verschiedene Stoffe, gerne gebrauchte, verwaschene oder abgenutzte Stoffe, die ähnliche
Farben haben. Etwa verschiedene Indigostoffe, wie bei alten Jeans. Oder naturfarben bis
beige, gerne auch eine nicht zu grelle kontrastierende Farbe. Die Stoffe sollten nicht zu dicht
gewebt sein, also eher locker gewebte Stoffe. So kommen wir den Ursprüngen des Boro am
besten entgegen. Zu feste Stoffe sind schwierig mit der Hand zu nähen. In künstlerischer
Freiheit können wir natürlich alle anderen Farben auch nehmen.
- passenden Rückseitenstoff, etwa 20 x 30 cm
- Stecknadeln
- Nähnadeln mit relativ großem Öhr, da wir mit etwas dickeren Fäden nähen
- Festes Nähgarn, etwa Knopflochseide, Quiltgarn, dünnes Stickgarn oder sehr dünnes
Häkelgarn, gerne verschiedene Farben
- Stoffschere, eventuell Fadenschere
- Fingerhut
Eine detaillierte Materialliste erhalten sie von der Kursleiterin. Materialkosten ggf. nach Bedarf.
Bei Fragen können Sie sich unter Tel. (09288) 929005 an die Kursleiterin wenden.
Maximal 12 Teilnehmeri/innen

Material

nach Verbrauch